Bundestrojaner - Datacenter von Providern sollen durchsucht werden
21. Apr 2008 | By Sascha Albrink | Kategorie: NewsIm Rahmen der Online Durchsuchung “Bundestrojaner” sind nun auch die Datacenter der Provider in den Blickwinkel der Bundesregierung gerückt. Maximal zehn Durchsuchungen pro Jahr, heißt es, sollen die Datacenter erleiden müssen.
Vorstandsvorsitzender des Verband der deutschen Internetwirtschaft eco e.V kritisiert:
Wird der Provider eines Verdächtigen derart “durchsucht, hat er einen erheblichen Image Schaden zu befürchten. Und das zu recht. Online-Dienstleistungen sind gewissermaßen die Nervenfasern unserer Informationsgesellschaft. Sicherheit und Vertrauen in die Nutzung dieser Dienste sidn unverzichtbar, nicht nur für wirtschaftlichen Erfolg unserer Branche, sondern auch für den unserer Business Kunden. Es wäre leichtfertig und verantwortungslos, dies für die angeblich nur zehn geplanten Online-Durchsuchungen im Jahr aufs Spiel zu setzen.
Auch wir sind der Meinung, dass die Durchsuchung der Provider nicht stattfinden sollte, da erfolgreiche Dienstanbieter bereits seit langer Zeit konstruktiv mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeiten.
Der eco Verband:
Der Verband für Internetwirtschaft besteht aus mehr als 370 Mitgliedsunternehmen. Verbandsziel ist es, die kommerzielle Nutzung des Internets, voran zu treiben, um damit den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken. (www.eco.de)
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Davon ab kann doch wohl nicht der Provider Sündenbock für Schäubles Überwachungsstaat sein, die werden heutzutage leider für alles zur Verantwortung gezogen und das nur, weil sie dem Kunden eine Dienstleistung bereitstellen.
Überwachung selbst in der mittlerweile gesetzlich legalen Form ist schlimm genug, aber sowas setzt dem ganzen noch die Krone auf. Schlimmer ist nur, dass es die meisten Bürger nicht interessiert…